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HNA berichtet:

Lärmschutzwall wird schlanker

Anwohner entlang der Landesstraße nach Espenau geben Stück ab für die Straßenbahn
Am Wall entlang: strassenbahn_296594378_80581_

Die Computeranimation zeigt die Landesstraße nach Espenau mit den begrünten Gleisen in Höhe der Haltestelle Seniorenwohnsitz.

VELLMAR. Stellen Sie sich vor, ihr Grundstück ist größer als sie dachten? Genau das erlebten Anwohner der nach Espenau führenden Landesstraße in Vellmar. Bei der Straßenbahnplanung stellte sich heraus, dass die Grundstücke über den Wall hinaus bis zu den Seitengräben reichen. Damit die Straßenbahn genügend Platz bekommt, einigte sich die Kasseler Bau- und Verkehrsconsulting GmbH (KVC) mit den Grundstücksbesitzern darauf, dass sie ein Stück vom Wall, also von ihren Grundstücken, hergeben.

Wie der Geschäftsführer der KVC, Bruno Jerlitschka, erläutert, werde die Lärmschutzwand am Fuß etwas abgetragen. Mehr geschehe nicht, betonte Jerlitschka. Ein Gutachter, den die KVC beauftrage, werde prüfen, wie standfest die auf dem Wall gewachsenen Bäume sind. Solche, die umsturzgefährdet sind, würden herausgenommen, damit sie keine Gefahr für die vorbeifahrende Straßenbahn bilden können. Die Einzelheiten werde die KVC mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen regeln.

Der Wall werde behutsam mit Erde aufgefüllt, die bei den Bauarbeiten anfalle. Aber nur so hoch, dass die verbleibenden Bäume noch genügend Luft zum Atmen hätten. Die Seitengräben würden geschlossen, das auftretende Wasser werde in Rohren, die an die Kanalleitung angeschlossen werden, aufgefangen. (kri)

Damit endet die dreiteilige Serie über die Straßenbahnplanung nach Vellmar. Eine Ausstellung ist im Vellmarer Rathaus bis 6. Juli zu sehen.

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